Gastgeber für das 4. und letzte Transnationale Treffen des Projekts Vocal in Need, das am 12. September 2019 in der Polizeidirektion Dresden (DE) stattfand, war die Hochschule der Sächsischen Polizei (FH).

Dieses transnationale Treffen diente dazu, alle Fäden zusammenlaufen zu lassen und verbliebene kleinere Probleme in allen intellectual outputs zu lösen sowie die Ergebnisse der Pilotphase zu diskutieren, um notwendige Korrekturen in den Onlinemodulen und der Smartphone App vornehmen zu können.

Nachdem letzte administrative Fragen geklärt waren, wurde an den letzten Details zur Organisation der Abschlusskonferenz gefeilt.

Zu guter Letzt haben die Partner Ideen zu einem Nachfolgeprojekt ausgetauscht und eine weitere Zusammenarbeit zur nächsten Erasmus+ Deadline ab 2020 diskutiert.

Von Dezember 2018 bis April 2019 führten die Partner Umfragen zur Zielgruppe ihrer jeweiligen Länder durch. Mit Hilfe dieser Umfragen bei Sicherheitskräften und Mitarbeitern von Agenturen, die Integrationshilfe anbieten, haben sie in Erfahrung gebracht, welchen Herausforderungen sich diese Zielgruppen im Umgang mit Geflüchteten / Migranten stellen müssen und wie sie diese meistern können.

Dank der auf diese Weise ermittelten Daten konnten die Partner die (sprachlichen und kulturellen) Informationen  aus allen fünf Modulen in ihre eigene Sprache und den Kontext ihrer jeweiligen Länder übertragen. Insgesamt gab es 96 Antworten auf die VIN Umfrage (das sind 80 % der Zielstellung). Ihrem Profil nach gehörte die Mehrheit der Teilnehmer zum Lehrpersonal (28 Personen) bzw. zum Kreis der Coaches / Berater (15 Personen).

Bis Ende Februar 2018 war in den Ländern, die am Projekt beteiligt sind, eine Bedarfserhebung durchgeführt worden. Sie hatte das Ziel zu ermitteln, welcher Trainingsbedarf bei Sicherheitskräften und Mitarbeitern von Behörden besteht hinsichtlich interkultureller und sprachlich / kommunikativer Fertigkeiten, um besser mit Migranten / Geflüchteten interagieren zu können. Die Ergebnisse dieser Umfrage sind dazu verwendet worden, auf der Grundlage von praxisnahen Situationen ein Online Training und eine Smartphone App zu entwickeln, die dort zur Anwendung kommen, wo Sicherheitskräfte nicht über ausreichende Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz verfügen. Dazu wurden insgesamt 115 Mitarbeiter von NGOs / Behörden (Lehrpersonal, Ausbilder, Trainer, Coaches / Berufsberater, Manager von Bildungsträgern bzw. Service-Einrichtungen für Migranten sowie 79 Mitarbeiter von Sicherheitskräften (Polizei, Bundespolizei / Grenzschutz, Wachpersonal in Flüchtlingsunterkünften) befragt